Regatta
High Tech für höchste Ansprüche
Um Regattasegel zu fertigen die auf allen Wettfahrtebenen bestehen können, haben wir viele Voraussetzungen erfüllt. Zwei Dinge entscheiden über die Qualität eines Regattasegels, zum einen die Erfahrung der Segelmacher und zum anderen die eingesetzten Materialien. 
Auf die Mitarbeiterqualifizierung haben wir immer viel Wert gelegt. Erfahrung sammelt man nicht nur in der Werkstatt, sondern insbesondere wenn man sich mit dem Segeln auf dem Wasser auseinandersetzt. So war unser Firmentestschiff, die X –Play, schon in mehreren Jahren die Yacht mit den meisten Starts in der deutschen IMS – Flotte. In der Vergangenheit haben wir uns vielschichtige Kompetenz erworben: von der Vereinsregatta bis zu diversen Weltmeisterschaften, aber auch auf Langstreckenregatten waren wir vertreten, wir haben Klassiker wie Rund Skagen und Edingburg genauso gesegelt wie das Whitbread-Round-the-World-Race. Alle Mitarbeiter der Segelwerkstatt Stade sind aktive Segler. So haben wir keine Schwierigkeiten, Ihnen ein leichtes, formstabiles Segel anzubieten, das auch noch eine akzeptable Lebenserwartung hat. Natürlich ist ein Regattasegel nicht so langlebig wie ein Fahrtensegel, aber die Anforderungen sind hier auch andere. 
Die Materialien:

Bei den Materialien haben wir heute eine Vielzahl von Regattatuchen zur Auswahl, hier die wichtigsten:
Kevlar
Kevlar ist das bekannteste und das auffälligste Regattamaterial. Es hat bei extrem niedrigen Dehnungswerten ein sehr leichtes Gewicht und ist somit das ideale Regattatuch. Wer auf Geschwindigkeit Wert legt, wird sich für Kevlar entscheiden. Allerdings hat Kevlar auch Nachteile; zum einen der hohe Preis zum anderen die geringe Lebenserwartung. Der Preis kann durchaus doppelt so hoch sein wie der von einem Dacronsegel. Die Lebenserwartung hängt naturgemäß von verschiedenen Einflüssen ab. Welches Segel (Großsegel, Genua), welches Revier (Binnen, Nordsee, Mittelmeer), welche Yacht ( Größe, Gewicht). Die Empfindlichkeit gegen über UV – Strahlen sind ein großes Problem. Kevlar gibt es in sehr verschiedenen Ausführungen vom reinen Scrim über normal gewebte Tuche bis hin zu Gelegen mit diagonal eingelegten Garnen. Alle diese Tuche gibt es mit und ohne Taffetagelege zum Schutz gegen frühes Brechen. Die Tuche werden je nach dem Einsatzzweck untereinander und mit Polyesterqualitäten kombiniert.
Da viele Einheitsklassen das teuerere Kevlar als Segeltuch verboten haben, hat man lange nach einem Garn gesucht, das ähnlich formstabil ist, dabei aber günstiger angeboten werden kann. Dieses Garn ist Pentex und ist seit 1996 auf dem Markt. Es ist ein Garn das sich optisch kaum von Polyester unterscheidet, aber ca. 30% dehnungsärmer ist. Es erreicht zwar nicht die Spitzenwerte vom Kevlar, stellt aber oft einen guten Kompromiß für Clubracer dar. Die Lebenserwartung von Pentex ist leider nicht sehr viel besser als die von Kevlar.
Dacron
Bei vielen Einheitsklassen sind Laminate ganz oder teilweise verboten. Daher bemühen sich die Tuchhersteller, auch Dacron in einer hohen Qualität herzustellen. Diese Regattadacrontücher unterscheiden sich von den Tüchern der Fahrtensegler in erster Linie durch den eingearbeiteten Harzanteil. Ein Regattasegler muß sein Segel immer rollen, damit das Harz nicht bricht. Ein enggewebtes Polyestertuch mit einem hohen Harzanteil hat bis zu 50 % weniger Dehnung als ein weiches, loses Fahrtentuch. Wenn Sie Fragen zu den Segeltuchen haben sprechen Sie uns bitte an. Im Jahr 2002 testen wir als eine der ersten Segelmacherein die neuen GPL Tuche.

Die Verarbeitung:

Aufgrund unserer ausgereiften Designsoftware sind wir in der Lage, Segel zu konstruieren, die ein Segelprofil für optimalen Auftrieb haben. Die Segelkonstruktion beschränkt sich aber nicht nur auf die Profilierung, sondern auch auf Dinge wie ein einwandfreies Nesting. Auch das Berechnen der Verstärkungsgrößen und Formen ist für den späteren Regattaerfolg äußerst wichtig. Nachdem ein konstruiertes Segel über unsere CAD Anlage gecuttet wurde, wird es durch eine von Fotozellen gesteuerte Nähstraße vernäht. Diese Nähstraße garantiert ein spannungs- und faltenfreies Vernähen der Segeltuchbahnen. Die Segelwerkstatt Stade war die erste Segelmacherei weltweit, die diese Technik für Ihre Kunden eingesetzt hat. Bei allen weiteren Schritten der Verarbeitung legen wir höchsten Wert auf leichte, feste und sichere Ausführungen, so dass Sie nicht nur schnell segeln, sondern auch ohne Festigkeitsprobleme das Ziel erreichen. 
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